Fr, 21.02.20

Akkordeonspieler / Neue Volkmusik / Liedschreiber
Beginn: 20.00 Uhr
AK 12 € / VVK 8 €
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Ob Maxi P. in „Leiden“ von der manchmal schieren Unmöglichkeit Entscheidungen zu treffen erzählt, oder von einem sonnigen Sonntag, bei dem er so langsam unser Bild davon, wie so einer auszusehen hat, zerstört, immer bekommt durch seinen Blickwinkel die scheinbare Realität tiefe Risse und lässt uns irritiert oder mitgerissen zurück. Ob er nun Gras drüber wachsen lässt, obs plötzlich geistert, oder obs ums „Augenlied“ geht, fast immer bewegen wir uns mit Maxi Pongratz nicht nur auf zwei Ebenen. Dass er mit Akkordeon oder Klavier in schnellen Schritten, oder plötzlich stockend und schleppend den musikalischen Grund für seine Gedanken legt macht manchmal glücklich, manchmal lässt es uns lachen aber manchmal bleibt uns selbiges auch im Halse stecken.
Mit Kofelgschroa veröffentlichte er drei Alben („Kofelgschroa“, „Zaun“ und „Baaz“), die alle von Micha Acher („The Notwist“) produziert wurden. Im Dokumentarfilm „frei.sein.wollen“ begleitet Barbara Weber die Band Kofelgschroa, eine Coming-of-Age-Story, die viel Beachtung fand. Bei Josef Bierbichler, einem großen Fan der Musiker, waren die Kofels nicht nur zu sehen, sondern vor allem zu hören in dem grandiosen Film „Zwei Herren im Anzug“. Seit Anfang 2019 macht Kofelgschroa Pause, und Maxi Pongratz ist mit seinem Akkordeon wieder solo unterwegs.

„Für eine neue, Kofelgschroa-untypische Note sorgt dabei vor allem Pongratz‘ akzentuiertes, heiter rumpelndes oder auch mal melodramatisch-expressives Klavierspiel. Ansonsten bietet das Album für jeden, dem der Kofelgschroa-Entzug schon deutlich zusetzt, höchst wirksamen Ersatzstoff.“ Süddeutsche Zeitung

Do, 20.02.20

Kneipenquiz mit Dr. T

Sa, 22.02.20

Quichotte